Für die Betriebskostenabrechnung ist die tatsächliche Wohnfläche maßgeblich

Endlich hat der Bundesgerichtshof (BGH) einmal ein Machtwort gesprochen, was den Umgang mit falsch berechneten Wohnflächen im Zusammenhang mit den Betriebskosten angeht.

Unerheblich, was im Mietvertrag steht

Im Mietvertrag stand, dass eine Wohnung 74,5 m² groß sein sollte. Doch dann stellte sich heraus, dass die tatsächliche Wohnfläche 78,22 m² betrug. Als der Vermieter dann über die Heizkosten abrechnete, legte er auch diese tatsächliche Größe der Wohnung zugrunde. Damit mussten die Mieter dann natürlich für ca. 4 m² mehr zahlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Online-Mietpreischeck ist nicht ausreichend

Der aus einem Internetportal gewonnene Mietpreischeck kann nach den gesetzlichen Regelungen nicht zur Begründung eines Mieterhöhungsverlangens herangezogen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Online-Mietpreischeck ist nicht ausreichend

Der aus einem Internetportal gewonnene Mietpreischeck kann nach den gesetzlichen Regelungen nicht zur Begründung eines Mieterhöhungsverlangens herangezogen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Energieausweis für Immobilien – beim Verkauf und Vermietung verpflichtend

Seit der geänderten Energiesparverordnung (EnEV 2013) ist der Energieausweis Pflicht beim Immobilien Vermarkten.

Das könnte Sie auch interessieren

Energieausweis für Immobilien – beim Verkauf und Vermietung verpflichtend

Seit der geänderten Energiesparverordnung (EnEV 2013) ist der Energieausweis Pflicht beim Immobilien Vermarkten.

Heizkostenabrechnung auf der Grundlage der tatsächlich beheizten Fläche

Das sahen diese nicht ein, stellten eine Eigenabrechnung auf der vertraglichen Basis mit 74,59 m² auf und kamen sogar zu dem Ergebnis, dass ihnen ein Guthaben zustehen würde.

Den Betrag zogen sie von der nächsten Mietzahlung ab und erhielten als Quittung die Klage des Vermieters, der auf sein Geld nicht verzichten wollte. Und der BGH entschied nun final, dass die Klage sowohl zulässig als auch begründet war.

Der Vermieter hatte die Heizkosten völlig zu Recht auf der Grundlage der tatsächlich beheizten Flächen abgerechnet und der vertraglich vereinbarten Wohnfläche bei der Abrechnung keine Bedeutung zugemessen. Die frühere Rechtsprechung, nach der auch bei Mieterhöhungen eine Abweichung der vereinbarten Wohnfläche zu der tatsächlichen Wohnfläche von bis zu 10 % als unbeachtlich angesehen worden war, hat der BGH nun ausdrücklich aufgegeben.

Fazit und Hinweis

  • Bei einer Betriebskostenabrechnung ist ab sofort also nur – und ausschließlich! – die tatsächliche Wohnfläche in Ansatz zu bringen.
  • Es ist dabei unerheblich, was im Mietvertrag steht.

Quelle: BGH, Urt. v. 20.07.2016 – VIII ZR 263/14
Quellenangaben für die verwendeten Bilder: Shutterstock, iStockphoto, Adobe Stock

Immobilienvermietung mit Makler

Erreichen Sie langfristig mehr Gesamtrendite

Die Qualität der Vermietung hat signifikanten Einfluss auf die Wertentwicklung Ihrer Kapitalanlage. Gerne vermitteln wir auch für Ihre Immobilie den richtigen Mieter.

Immobilienvermietung mit Makler

Erreichen Sie langfristig mehr Gesamtrendite

Die Qualität der Vermietung hat signifikanten Einfluss auf die Wertentwicklung Ihrer Kapitalanlage. Gerne vermitteln wir auch für Ihre Immobilie den richtigen Mieter.

Pressestimmen Schwäbische BauBoden Immobilien

Man liest viel Gutes über uns. Nicht nur im Internet.

Wohndesign
Schöner Wohnen
Stuttgarter Zeitung
SWR
Bellevue
Lift
© 2022 | Schwäbische BauBoden Immobilien - Entwicklung · Kauf & Verkauf · Vermietung
FacebookInstagramLinkedInYoutube
Schwäbische BauBoden GmbH & Co. KG Immobilienvermittlung, Immobilienverkauf, Immobilienbewertung, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser Anonym hat 4,44 von 5 Sternen 548 Bewertungen auf ProvenExpert.com